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Entwicklung wünschenswerter und alternativer Zukunftsvorstellungen als erarbeitende Ausbildungsmethode |
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Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode, wünschenswerte Zukunftsvorstellungen zu entwickeln. "Das Besondere und Ungewöhnliche an der Zukunftswerkstatt ist die Umkehrung der gewohnten Betrachtungsperspektive. Die Zukunft wird nicht länger als eine Verlängerung der Gegenwart angesehen, sondern aus einer Zukunftsperspektive heraus werden alternative Entwicklungen der Gegenwart erarbeitet, um die gesellschaftliche Entwicklung in Richtung einer gewünschten und gewollten Zukunft beeinflussen zu können." (Kaiser / Kaminski) Die Zukunftswerkstatt bietet auch in der Ausbildung vielfältige Möglichkeiten, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie wir die Zukunft gestalten wollen und wie wir in Zukunft leben sollen. Umfragen deuten bei Jugendlichen auf einen oft ausgeprägten Zukunftspessimismus hin. Bei solchen pessimistischen Erwartungen ist es geboten, in der Berufsschule, gegebenenfalls auch in der Ausbildung, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, wünschbare Zukünfte gemeinsam in ihrer Vorstellung zu formen. Diese Methode geht auf den Zukunftsforscher Robert Jungk
zurück. Sie erfuhr vielfältige Ausprägungen und Anpassungen an
die unterschiedlichen Arbeitsfelder, Ziele und Rahmenbedingungen.
Es ist durchaus möglich, die Methode in ein bis drei Stunden mit
gutem Erfolg durchzuführen, typisch sind ein- bis zweitägige
Veranstaltungen. Verbreitet ist folgende Verlaufsstruktur:
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